Bucatini al Limone, Pinoli e Pepe

Bucatini al Limone, Pinoli e Pepe

Eines der bekanntesten Pasta-Gerichte Rom’s ist „Bucatini Cacio e Pepe“. Es wird mit Pecorino Romano gemacht – einem sehr salzigen Hartkäse. In Anlehnung an dieses Gericht wollte ich unbedingt ein veganes Pastagericht kreieren… herausgekommen ist meine Pasta „Bucatini al Limone, Pinoli e Pepe“, bei der ich gemahlene, geröstete Pinienkerne mit geriebener Zitronenschale und Pfeffer zu einem einfachen, aber aromatischen Nudelgericht vereint habe.

Bucatini sind dickere, spaghetti-ähnliche Nudeln, die aber ein Loch in der Mitte haben. In Rom gab es sie glaube ich in jedem Restaurant, das ich besucht habe. Zwei Packungen Bucatini hab ich von Rom zum Kochen mit nach Hause genommen – in Wien müsste man da wahrscheinlich ein bisschen suchen um welche zu finden – aber mit Tagliatelle oder anderen Nudeln, schmeckt’s ja genauso gut…

Zutaten (2 Portionen)

  • 2 Portionen Bucatini oder andere Nudeln
  • 2 Handvoll Pinienkerne
  • 1 unbehandelte Bio-Zitrone
  • (Rauch)Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Hefeflocken (optional)
  • Salat (z.B. Babyspinat)
  • Kräuter (z.B. Kresse)
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • Senf

Zubereitung

  1. Im ersten Schritt die Pinienkerne in einem Mörser oder in einem Zerkleinerer zermahlen (mit ein bisschen Mühe auch mit dem Pürierstab oder einfach mit einem Jausensackerl und Nudelholz o.ä.). Danach in einer Pfanne ohne Öl einige Minuten leicht rösten. Habt dabei immer ein Auge auf die Pinienkerne und rührt am besten stetig um. Pinienkerne brennen sehr leicht an. Darüber hinaus sollen sie nicht allzu braun werden. Die Kerne dann in einer kleinen Schüssel zur Seite stellen.
  2. Als nächstes die Zitrone waschen und mit einer Reibe die oberste Schicht der Zitrone gleichmäßig abreiben. Wichtig ist dabei nicht zu viel Druck mit der Zitrone auf die Reibe auszuüben, da die untere, weiße Schicht bitter schmeckt und nicht mit abgerieben werden soll!
  3. Nun könnt ihr die abgeriebene Zitronenschale unter die gemahlenen Pinienkerne mischen und dann noch kräftig salzen. Wer Hefeflocken auch sonst gerne verwendet kann noch zwei Prisen davon ebenso unter die Pinienkerne mischen.
  4. Nun ist unsere Mischung auch schon bereit für die Nudeln. Deshalb als nächstes die Nudeln – in diesem Fall Bucatini – den Angaben auf der Packung entsprechend in genügend Wasser kochen. Vor dem Abseihen schöpft einen Teil des Nudelwassers ab und hebt es auf.
  5. Während die Nudeln kochen könnt ihr den Salat vorbereiten. Ich habe diesmal Babyspinatblätter mit frischer Kresse gemischt und mit einem Balsamico-Dressing angemacht. Für das Dressing 2 Teile Olivenöl, 1 Teil Zitronensaft und 1 Teil Balsamico und einem viertel Teelöffel Senf gut mixen. Ich nehme dafür übrigens immer meinen Milchschäumer, es geht aber auch super mit einer Gabel. Dann den Salat und das Dressing in einer Schüssel zusammenmischen.
  6. Zuletzt vermengt ihr die frisch gekochten Nudeln im warmen Topf mit ein paar Esslöffel Nudelwasser und der Pinienkernmischung – hebt aber ein wenig von den Pinienkernen auf um sie am Ende  noch am Teller über die Nudeln zu streuen! Beim Vermischen wird euch schon der wunderbare Duft von gerösteten Pinienkernen und Zitrone entgegenkommen. Es schadet auch nicht den Topf während dem Vermengen noch ganz kurz auf die heiße Platte zu stellen. Idealerweise habt ihr eine Pfeffermühle, mit der zu dem Zeitpunkt auch noch der Pfeffer frisch zu den Nudeln kommt.
  7. Beim Anrichten dann die Pasta mit dem Rest der Pinienkerne, ein wenig Pfeffer und eventuell noch mit ein paar Tropfen gutem Olivenöl garnieren. Und nun mit dem frischen Salat gemeinsam genießen!

Guten Appetit!

 

 

 

 

Kommentare

  1. Heidi sagt:

    Das sieht so sieht mmmhhhhhhh aus!!!! Man merkt die Leidenschaft, die hinter diesen Gerichten steht! Danke!

Hinterlasse eine Antwort