Samosas

knusprige Samosas

Ich wollte schon sehr lange selbst probieren Samosas zu machen. Und ich finde, die sind mir richtig gut gelungen für ein Erstlingswerk! Das nächste Mal werde ich die Füllung noch ein wenig kräftiger würzen, da ich unterschätzt habe wie wenig Füllung in eine kleine Samosa passt – da muss mehr Geschmack auf weniger Raum.

Zutaten

Für den Teig:

  • 200g Mehl
  • 100ml Wasser
  • 1 TL Kokosfett
  • 1/2 TL Salz

Für die Füllung:

  • 3 große Erdäpfel
  • eine Handvoll Tiefkühl-Erbsen
  • 1 TL Ingwer gerieben
  • eine Handvoll Koriander oder Petersilie gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • eine Messerspitze Chili
  • 1 TL Korianderpulver
  • 1 TL Amchur Powder (Mango-Pulver, bekommt ihr in einem indischen Supermarkt, ich hab es am Naschmarkt gekauft)
  • nach Geschmack Curry oder Garam Masala

Zubereitung

  1. Als erstes kommt der Teig dran: Salz im Wasser auflösen, Kokosfett schmelzen, Wasser und Kokosfett langsam unter das Mehl kneten. Bei mir war der Teig dann zu trocken. Ich habe dann erst noch Wasser dazu gegeben und dann nochmal Mehl bis etwas entstanden ist, das nach einem Teig ausgesehen hat, mit dem man weiterarbeiten kann. Danach den Teig in eine 3cm dicke Wurst rollen, in ein feuchtes Geschirrtuch einschlagen und 30 min rasten lassen. Backrohr einschalten und auf 250 Grad stellen.
  2. Für die Füllung die Erdäpfel garen und in kleine Würfel schneiden. Die TK-Erbsen auftauen, Ingwer reiben und restliche Gewürze herrichten.
  3. Im nächsten Schritt werden die Erdäpfel, die Erbsen mit etwas Pflanzenöl angerösten. Dann die gehackten Kräuter und alle Gewürze hinzufügen. Schmeckt die Füllung ganz nach eurem Geschmack so ab, dass sie sehr kräftig ist. Wenn ihr nicht alle Gewürze habt, macht das auch nichts. Man kann z.B. auch nur Curry zum Würzen nehmen.
  4. Während die Füllung auskühlt kann man sich wieder um den Teig kümmern. Ich habe die geformte Rolle in gleichmäßige walnussgroße Stücke geschnitten (haben dann wie große Gnocchi ausgesehen), diese anschließend flach ausgerollt und mit einer kleinen Salatschüssel rund ausgestochen. Herausgekommen sind 8 Teig-Scheiben die einen Durchmesser von ca. 12cm hatten.
  5.  Die Scheiben werden als nächstes in zwei Hälften geschnitten, danach kann das Füllen los gehen: erst die Ränder des Teigs mit einem Pinsel mit Wasser befeuchten. Anschließend einen Teelöffel Füllung an den Rand einer Teighälfte setzen und dann wie ein Stanitzel den Teig einrollen und sowohl die Spitze, als auch die größere Öffnung durch das Zusammendrücken des Teigs verschließen.
  6. Schließlich die Samosas im Backrohr garen und sie dafür vorher großzügig mit Olivenöl einpinseln. Gebacken werden die Samosas ca. 15 Minuten – hier einfach wirklich ein gutes Auge drauf haben und sie rausnehmen wenn sie eine schöne braune Farbe bekommen haben.

Zu den Samosas gehören unbedingt Chutneys und andere Dips. Ich habe diesmal aus Zeitgründen ein gekauftes Früchte-Chutney dazu genossen, werde aber irgendwann mal Rezepte für Dips nachreichen.

Guten Appetit!

 

Kommentare

  1. Doris sagt:

    Ja, in vielen Rezepten werden die Taschen tatsächlich frittiert. Aber wenn man sie ordentlich einpinselt, wird es auch im Backrohr sehr gut und knusprig :)

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