Pebre

Pebre – die chilenische Antwort auf Salsa

Pebre wird in Chile praktisch überall dazu gereicht. Zum Hotdog, zu Brot, Sandwiches, zu Gegrilltem und vielem mehr. Das EINE Rezept für Pebre gibt es nicht, denn wie meine Omi immer sagt: „Jede Küche kocht anders“. In vielen chilenischen Haushalten ist diese Gewürzsauce etwas, das man immer im Kühlschrank hat und wöchentlich für Nachschub sorgt. Ihr könnt die einzelnen Bestandteile dieser Soße beliebig variieren. Manche Rezepte sind mit Tomatenstücken, manche ohne. Manche Rezepte verwenden gehackte oder gemahlene Chilis, manche eine Chili-Soße.

Zutaten (für 1 große Tasse Pebre)

  • 3-4 Frühlingszwiebel, fein-würfelig geschnitten
  • 1 große Tomate, entkernt und fein-würfelig geschnitten
  • 1 kleiner Bund Koriander
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Rotweinessig
  • Saft einer kleinen, halben Limette
  • 1/2 EL Chilisauce (zB Sriracha)
  • 1/2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Chiliflocken nach Geschmack

Zubereitung

  1. Frühlingszwiebel und entkernte Tomaten klein würfelig schneiden und in eine Schüssel füllen.
  2. Knoblauchzehen schälen und zu den Frühlingszwiebeln und Tomaten pressen.
  3. Den kleinen Bund Koriander fein hacken und untermischen.
  4. Rotweinessig, Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer hinzufügen und dann mal kosten – meine Frühlingszwiebel und der Knoblauch waren bei mir diesmal so scharf, dass ich mich mit Chilisauce und Chiliflocken ein wenig mehr zurückhalten hätte können.
  5. Nach Bedarf und Geschmack mit Chili schärfen.
  6. Die Mischung mit ein wenig Wasser auffüllen, so dass sie bedeckt ist und das Pebre vor dem Verzehr für ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen lassen damit sich der Geschmack gut entfalten kann.

Am besten schmeckt es nach ein paar Stunden am selben Tag, hält aber einige Tage im Kühlschrank. Lasst es euch schmecken!

 

 

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