Quinoalaibchen

Quinoalaibchen mit Paprikadip und Tomatensalat

Quinoa ist in aller Munde und bei mir besonders gern in dieser Form. Die Laibchen sind total knusprig und leicht, ein perfektes Mittagessen. Man kann sie auch gut vorbereiten und dann im Backrohr aufwärmen ohne dass sie an Charme verlieren. Tomatensalat und Paprikadip sind gute Begleiter für die kleinen Schätze.

Zutaten (4 Portionen)

  • 200g Quinoa
  • 550ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 2 große, rote Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL scharfer Senf
  • 2 gehäufte EL Johannisbrotkernmehl (bekommt ihr im Bio-Supermarkt, hält ewig, kann immer bei Gemüselaibchen zum Binden verwendet werden)
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • Olivenöl
  • 8 große, reife Tomaten
  • Weißweinessig oder frischer Zitronensaft
  • 125 ml Sojajoghurt
  • 1-2 gr. EL Paprikapaste (Ayvar)

Zubereitung

  1. Quinoa mit heißem Wasser waschen und in einem kleinen Topf mit dem Wasser und Salz ca. eine viertel Stunde köcheln lassen. Danach sollte das Wasser verdampft sein.
  2. In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebeln schälen und klein schneiden, die Tomaten waschen schälen und würfeln und die Petersilie waschen, trockenschütteln und kleinhacken.
  3. Nun kann schon der Salat vorbereitet werden. Dafür die Tomaten, eine kleine Handvoll der geschnittenen Zwiebeln, Salz, Pfeffer, 1 Handvoll Petersilie, Öl und Weißweinessig vermengen und gut abschmecken.
  4. Für die Laibchen den gekochten Quinoa mit dem Senf, Johannisbrotkernmehl, Paprikapulver, restliche Zwiebeln, restliche Petersilie sowie Salz und Pfeffer verkneten. Eventuell etwas Wasser hinzufügen, so dass es eine schöne Masse ergibt, die gut zusammenhält. Es ist wichtig dass ihr eine Weile knetet und rummantscht, damit das Johannisbrotkernmehl gut bindet – entweder mit den Händen oder mit einem Löffel (ich verwende ihn dann mit der gewölbten Seite nach unten und drücke den ganzen Teig gut durch).
  5. Für den Dip das Sojajoghurt mit Paprikapaste verrühren und evtl. mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken.
  6. Jetzt müssen nur noch die Laibchen geformt werden. Dann sind sie bereit für die Pfanne und werden bei mittlerer bis starker Hitze knusprig angebraten – pro Seite ca. 4 Minuten. Passt auf, dass sie nicht zu dunkel werden!
  7. Vor dem Servieren auf Küchenrolle kurz abtropfen lassen. Entweder am Teller mit dem Tomatensalat und dem Dip anrichten oder alles in Schüsseln und Platten am Tisch servieren.

Ich finde, das Gericht ist auch eine gute Idee wenn man Gäste bekommt. Es macht nicht viel Arbeit, schmeckt unheimlich gut und ist sicherlich oft noch etwas Neues. Die Laibchen können eine Weile im Backrohr warmgehalten werden.

 

Rezept inspiriert von „Vegan for Fit“, Attila Hildmann.

 

 

Kommentare

  1. Anonymous sagt:

    Sehr gut gelungen! !! Auch für Koch-Laien zu empfehlen. :-)
    Wir werden gerne weitere Rezepte ausprobieren.
    Christina&Martin

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